Gottesdienstentwurf Karfreitag 10.04.2020

Gottesdienste zu Karfreitag 2020, für die Feier in den Häusern am 10.04. 2020,

OHNE Feier des Heiligen Abendmahls

G: = Gemeinde, L: = Liturg*in, P: = Pastor*in


* Musik zum Eingang

* Gruß und Votum

L: Im Namen Gottes: des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

è G: A-men.

Heute ist Karfreitag, der Tag, der der Trauer gehört. (Kara = Trauer, Klage, Schmerz.)

Karfreitag – steht für das Weinen in der Welt.

Viele Zugänge, nicht erst in Corona-Zeiten, gibt es zu diesem Tag im Kirchenjahr.

Der Tagesspruch aus dem Johannesevangelium (Joh 3,16) aber spricht von der Liebe Gottes.

Sie geht sogar in den Tod:

Also hat Gott die Welt geliebt,

dass er seinen eingeborenen Sohn gab,

damit alle, die an ihn glauben,

nicht verloren werden,

sondern das ewige Leben haben.“

Amen.

Lassen Sie uns gemeinsam einstimmen: Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken. (Nr. 91, 1-5)

* Lied zum Eingang (Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken; EG 91, 1-5)

* Psalmgebet (Ps 22 I – EG 709 – OHNE Ehr sei dem Vater; L + G im Wechsel)

Wir wollen den Psalm zum Tage beten, es ist der erste Teil des 22. Psalms.

Wie in den zurückliegenden Wochen beenden wir ihn mit der Stille vor Gott.

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.

Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht,

und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe 

Du aber bist heilig,

der du thronst über den Lobgesängen Israels.

Unsere Väter hofften auf dich;

und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.

Zu dir schrien sie und wurden errettet,

sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe;

denn es ist hier kein Helfer.

Aber du, Herr, sei nicht ferne;

meine Stärke, eile, mir zu helfen!

* Stille

* Eingangsgebet

„Mein Gott, warum?“

dieser Ruf verstummt nicht, Herr.

In diesen Tagen zieht er unaufhörlich rund um den Erdball.

Immer wieder, damals wie heute,

gellt er laut, wo immer Menschen nicht begreifen,

warum tiefstes Leid sie trifft, warum zugemutet wird, was doch unzumutbar ist.

Mit ihnen fragen auch wir:

Herr, warum?

In diesem Ruf aber keimt doch die Hoffnung:

Du hörst den Schrei, unser Gebet.

So bitten wir:

Komm uns nahe.

Ermutige uns durch Dein Heiliges Wort.

Lass das Schreien nicht spurlos verhallen.

Komm hinein in die finsteren Täler:

wo wir die Welt, Dich

oder auch uns selbst

nicht mehr fassen.

Komm nahe, damit wir leben können und neu vertrauen.

Öffne uns jetzt zu Dir,

wenn wir in der Stille

unser Leben und diese Zeit bedenken…

* Stilles Gebet

Mein Herz ist unruhig in mir, bis es zur Ruhe findet, in Dir, Herr!

* Schriftlesung (Mt 27, 31-50)

L: Wir hören die Leidensgeschichte dieses Tages, wie sie der Evangelist Matthäus erzählt:

Jesu Kreuzigung und Tod

31 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen. 32 Und als sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen aus Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, dass er ihm sein Kreuz trug. 33 Und als sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das heißt: Schädelstätte, 34 gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und da er's schmeckte, wollte er nicht trinken. 35 Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum. 36 Und sie saßen da und bewachten ihn. 37 Und oben über sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden König. 38 Da wurden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken. 39 Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe 40 und sprachen: Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist, und steig herab vom Kreuz! 41 Desgleichen spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: 42 Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Er ist der König von Israel, er steige nun herab vom Kreuz. Dann wollen wir an ihn glauben. 43 Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, wenn er Gefallen an ihm hat; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. 44 Desgleichen schmähten ihn auch die Räuber, die mit ihm gekreuzigt waren. 45 Von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. 46 Und um die neunte Stunde schrie Jesus laut: Eli, Eli, lama asabtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 47 Einige aber, die da standen, als sie das hörten, sprachen sie: Der ruft nach Elia. 48 Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm und füllte ihn mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken. 49 Die andern aber sprachen: Halt, lasst uns sehen, ob Elia komme und ihm helfe! 50 Aber Jesus schrie abermals laut und verschied.

* Lied vor der Predigt (Wochenlied; O, Haupt voll Blut und Wunden; 85, 1-4)

* PREDIGT

P:

Karfreitag ist der merkwürdigste Tag im Kirchenjahr,

und so merkwürdig wie schmerzlich passt er in unser gegenwärtiges Leben.

In vier Schritten werden wir uns diesem Tag nähern - uns auf seine Heilige Botschaft einlassen… und zunächst noch einmal einen Schritt vor Corona zurück treten…

I.    ANNA

Anna ist 5. Zusammen mit ihren Eltern macht sie Ferien - auf dem Bauernhof.

Das kleine bayrische Dorf ist das große Glück – wenn man wie Anna aus der Stadt kommt.

Anna liebt die Tiere, die Blumen, den Duft… – sogar, wenn der streng wird.

Hier ist es schön“, schreiben sie der Oma nach Hause, und Anna unterschreibt sogar selbst: A N N A.

Heute will Anna mit Mama in die Kirche.

Die ist nämlich aufgesperrt und nicht wie zuhause verschlossen.

Auch in der Kirche riecht es „anders“.

Als Anna die schwere Tür aufstemmt, merkt sie das gleich – und

weiß gar nicht, wo sie zuerst hingucken soll…

Irgendwie aber

wird ihr Blick nach vorne gezogen.

Auch Mama will da hin:

„Guck mal, Anna, der schöne Altar!“

Doch - auf den riesigen Tisch mit Spitzendecke, Blumen und Leuchtern kann Anna irgendwie gar nicht gucken.

Sie muss nach oben schauen.

Darüber,

ist nämlich ein riesiges Bild - wie in einem Schrank.

Das Bild ist sehr dunkel.

Wie wenn die Farben böse sind - oder traurig?

So ein Bild hat Anna noch nie gesehen.

Sie guckt schnell weg,

muss dann aber sofort wieder hinblinzeln:

Da sind drei Männer drauf.

Schrecklich verrenkt sind die - und irgendwie festgebunden an seltsamen, riesigen Holzstangen.

Der Mann in der Mitte sieht aus wie Jesus.

Auch in Annas Kinderbibel hat Jesus so einen Bart, längere Haare und dieses feine, liebe Gesicht…

Ist das Jesus?“ flüstert Anna

und spürt so ein blödes Gefühl im Hals.  

Mama starrt jetzt auch nach oben und nickt.

Jesus blutet. Eigentlich blutet alles: Der Kopf und der Bauch.

Jesus sieht ganz schrecklich aus. Schrecklich traurig.

Noch viel trauriger als die beiden anderen Männer.

Schnell muss Anna die Augen zumachen. (Sie will nicht weinen.)

Das Bild ist hässlich und gemein.

Das Bild macht ihr Angst.

Der liebe Jesus.

Warum hängt er da so schrecklich?

Anna fängt nun doch an zu weinen: „Mama, warum? Warum blutet Jesus so schlimm? Warum hat der liebe Gott ihm nicht geholfen? “

 Die Frage des Tages

„Mein Gott, mein Gott – warum hast Du mich verlassen?“

Diese Frage, dieser verzweifelte Schrei, dieses Weinen in der Welt, hallt durch die Jahrhunderte.

Ihren Ort und ihre Zeit hat sie schon immer gerade an Karfreitag,

nicht erst in diesem schwierigen Frühjahr.

Ihren ausdrücklichen Ort und ihre ausdrückliche Zeit hat sie in den Gottesdiensten des heutigen Tages – ganz egal, wo und von wem sie gefeiert werden…

Die dazu gehörigen Bilder dieser Tage (und Wochen!) stehen uns allen so sehr vor Augen, dass ich sie nicht schon wieder bemühen will…

Mich selbst macht fast haltlos traurig, wenn ich mir vorstellen muss, wie viele Menschen gerade einen scheinbar einsamen Tod sterben…

und noch nicht einmal einen würdigen Abschied bekommen: „Mein Gott – WARUM….?“  

Fassungslos stehe ich neben der kleinen Anna.

(Aber - ich bin auch dankbar, dass wir Pfarrerinnen und Pfarrer in Württemberg immer noch mitgehen dürfen – an die Gräber und mit den Trauernden, dass wir unsere Hoffnung, dass Karfreitag nicht das Ende bleibt, noch mit-teilen können!)

„Mein Gott, mein Gott – warum hast Du mich verlassen?“

Auf diese Menschheitsfrage gibt es viele Antworten, Antwortversuche:

Die christliche Theologiegeschichte ist voll davon…

Auch hier im Gottesdienst werden Antworten gegeben:

In den Chorälen und Musikstücken.

Durch die Lesung und die liturgischen Teile und natürlich eigentlich beim Abendmahl.

Auf die Karfreitagsfrage gibt es nicht die richtige Antwort, die alle anderen entwerten könnte.

Und es wäre ein völliges Missverständnis, wenn wir meinten, wir könnten sie jemals lösen, wie man eine mathematische Gleichung löst.

Auch wenn das in der Geschichte des Christentums durchaus versucht wurde…

Anselm von Canterbury hat an der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert logisch und präzise begründet: Die menschliche Sünde, seit Adam und Eva in der Welt und so unfassbar groß geworden, dass kein Mensch je in der Lage sein könnte, sie zurechtzubringen, keiner, wenn nicht Gott selbst, Gottes Sohn. Darum wird Gott Mensch - und nimmt die Schuld des Menschen auf sich: Das Sühnopfer Christi, Karfreitag erlöst auf ewig.

Was die einen rational zu bearbeiten versuchen, erfahren die anderen existentiell:

„Als mein Mann von heut´ auf morgen aus meinem Leben gerissen wurde, da konnte ich mit Gott überhaupt nur deshalb noch etwas anfangen, weil es das gibt: Dieses erschütterte Ringen Jesu, diesen Schrei: Mein Gott, mein Gott – warum…?

Mit diesen Worten erklärte mir eine junge Witwe, warum sie nur noch an Karfreitag in die Kirche kann.

Karfreitag konfrontiert uns mit der Unbegreiflichkeit Gottes und mit einer Ohnmacht, die schmerzt. Wie Anna und ihre Mutter kann ich mit Ihnen heute nichts anderes tun…

als die Frage, die Ohnmacht, den Schmerz, die Bilder dieser Wochen - aushalten.

Der Dornenkrone unserer Zeit kann ich mich nicht durch eilfertiges Antworten entziehen…

III.   Was wissen die, die nicht gelitten haben?

Was wissen die, die nicht gelitten haben?

fragt aus den Tiefen der Jahrhunderte Kirchenvater Augustin.

Was wissen die - vom Leben,

was haben die - vom Glück?

Was wissen die - vom Nächsten und sich selbst?

Hat ihr Leben denn jemals Tiefe gewonnen?

Hat ihre Seele sich denn überhaupt entwickeln, reifen, entfalten können – ohne Leiden?

Was wissen die, die nicht gelitten haben?

Und auch ich frage mit vielen Menschen in diesen Wochen:

Was lehrt mich das Leiden?

Was zeigt es der Welt?

Wohin führt es uns?

Was offenbart es uns möglicherweise über das Leben danach, das neue Leben?

Der Philosoph und Schriftsteller Gilbert Keith Chesterton, der Erfinder des liebenswerten Pater Brown übrigens, denkt mit Augustin weiter:

Was weiß denn schon ein Gott, der nie gelitten hat?

Er schreibt:

Das Christentum ist die einzige Religion der Welt, die gefühlt hat,

dass Allmacht Gott unvollständig macht.

Das Christentum allein hat gespürt, dass Gott, um ganz Gott zu sein, sowohl ein König, wie ein Rebell, ja: ein Gekreuzigter gewesen sein muss.“

Gott wird also vollständig Gott dadurch,

dass Er nicht nur als messianischer König auftritt, umjubelt wird…,

sondern den grauenvoll lieblosen Tod des einsam unter der Folter Leidenden stirbt?

Den Tod eines bedingungslosen Anstifters: zu Gerechtigkeit und Frieden durch Liebe?

Gott wird vollständig erst dadurch, dass ER sich selbst in die schrecklichsten Bilder, auch jene dieser Tage, hineingeschrieben hat und hineinschreibt.

Als Revolutionär der Liebe, der für Seine -gerade in der Ohnmacht allmächtige Liebe- alles auf sich nimmt: Schmerz und Leid, Gewalt, Verlassenheit und Tod.

Ein Revolutionär der Liebe, der seine Brüder und Schwestern zu allen Zeiten und auch heute befähigt, selbst der Liebe zu dienen, auch in Gefahr.

Nicht jeder und jede von uns kann dies in diesen Tagen als Arzt oder Krankenpflegerin, als Brummifahrer, Altenpfleger oder Kassiererin tun.

Aber jeder und jede von uns -Christen!- ist berufen, mit seiner, ihrer Begabung der Liebe zu dienen.

Und sei es auch „nur“ dadurch, dass wir nicht aufhören, das Feuer der Hoffnung zu schüren… Einander zu sagen: Bleib nach vorne gerichtet. Das Reich Gottes kommt. Ostern war und wird auch wieder. Gib keinem nach, der die Zuversicht begräbt!

IV.  Die Schrift – der Text zum Tage

Paulus wusste nichts von Corona, aber umso mehr vom Leiden.

Er war nicht der unangefochtene Star der Apostel.

Epilepsie soll er gehabt haben, beständige Kopfschmerzen und Augenprobleme, aber auch unterschiedliche psychische Turbulenzen.

Paulus wusste viel vom Leiden, aber noch mehr von Christus.

Sein Vertrauen in die Möglichkeiten, die Christus schafft, war unbegrenzt.

Von Karfreitag aus reflektiert ein unauslöschliches Licht der Hoffnung in die Welt.

Das ist für Paulus niemals fraglich.

Ohne Karfreitag - kein Ostern.

Ohne Warum…? Kein: Der Herr ist auferstanden.

Ohne das Leiden kein wahres Leben: Glaube, Liebe, Hoffnung.

So hören wir zuletzt auf ihn und die alten Worte der Ermutigung aus dem 2. Korintherbrief, den Antwortversuch des Paulus:

Wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben.

Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist.

Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch so jetzt nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünde nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. (2. Kor 5, 14b-21)

Amen.

* Lied nach der Predigt (Ich bete an die Macht der Liebe; EG 641, 1-3.6)

*Fürbitten

L:

Herr, unser Gott, an diesem Tag, der den Opfern gehört, bitten wir Dich

  für alle, die zu Opfern werden:

für die Hungernden dieser Erde,

für die Armen rund um den Globus,

für die, die Wasser brauchen und Brot,

die ein Zuhause ersehnen und gute Gemeinschaft.

Wir rufen zu dir: G + L: HERR, ERBARME DICH.

Herr, unser Gott, an diesem Tag, der den Opfern gehört, bitten wir Dich

für die körperlich oder seelisch Kranken,

für die, die sich nicht wohl fühlen in ihrer Haut, in dem Leben, das sie führen,

für die Kranken und die Pflegenden,

für die Sterbenden und die Seelsorgenden,

für die Einsamen und die Verzweifelten,

für die Ängstlichen und die Verunsicherten,

aber auch für alle, die lindern und helfen, heilen und forschen.

Wir rufen zu dir: G + L: HERR, ERBARME DICH.

Herr, unser Gott, an diesem Tag, der den Opfern gehört, bitten wir Dich

  für uns alle in diesen besonders schweren Tagen der Passions- und Osterzeit,

dass wir die Ohnmacht aushalten können,

uns aber auch neu von Dir finden lassen,

Deine geheimnisvolle Liebe auf´s Neue empfangen

und neu begreifen, auf dass wir

durch das Leid hindurch das Leben finden.

Wir rufen zu dir: G + L: HERR, ERBARME DICH. 

* VaterUnser (L + G gemeinsam)

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

* Lied zum Ausgang (Nun gehören unsre Herzen; EG 93, 1-4)

* Segen 

L: Der HERR segne Euch und behüte Euch; 

der HERR lasse sein Angesicht leuchten über Euch und sei Euch gnädig; 

der HERR erhebe sein Angesicht auf Euch und schenke Euch Frieden.

è G: A-men, A-men, A---men.

* Musik zum Ausgang